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Graf Hardimund
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Grim will nach oben

In der DSA 5 Donnerwacht-Kampagne klettern und kämpfen sich die Helden in Richtung Finale.

Da hatte ich doch im letzten Spielbericht noch den Kampf unterschlagen, mit dem uns der Spielleiter noch am Ende des Spieltrages nach all den Diskussionen über Götter und Gebirge erfrischte: Sieben Orks erwarteten uns beim Überqueren der Blutzinnen, einer von ihnen mit einer Krähen-Tättowierung anstelle der üblichen Stammeszeichen. Er stellte sich uns als „der Jäger“ vor, oder eher als „ein Jäger“, denn er habe auch noch Brüder und ihr gemeinsamer Auftrag im Namen von Aschepelz sei: „Die Bündnistäger müssen sterben.“

Von der Sorte sollen uns auch noch mehr begegnen, am folgenden Spieltag, der ansonsten vor allem aus einer Abfolge von Kletterpartien besteht, bei denen Phex-Zwerg Dolgan als bester Kletterer vorangeht, um für die weniger Kundigen oder von Höhenangst gehandicapierten das Sicherungsseil anzubringen. Die Herausforderungen wachsen von Wurf zu Wurf und fressen Schicksalspunkte. Aber dennoch: Auch für Grim geht es nach oben. Wir umschleichen eine Orkpatrouille in einer Schlucht im Schutz von Silentium (gezaubert von Legendensänger Elion) und Nebelwand (beigesteuert von einem unserer NPC-Bündniselfen). Wir belauschen eine Orkpatrouille an einem Felshang, die sich über den Auflauf fremder Gravachai und Zholochai in ihrem Beritt wundert.

Moralische Unterstützung vom Greif
Inzwischen sind wir längst in den Ogerzähnen und damit im Gebiet der Assai, denen sich bekanntlich der Aikar Brazoragh als erstes offenbart hatte. Wir sind damit auch im Jagdgebiet unseres großen, unbekannten Verbündeten Neunfinger. Und im Interessengebiet der Greifen, von denen einer herangerauscht kommt, um uns nach dem Woher und Wohin zu fragen. Als Zwölfgöttergeweihter übernimmt Dolgan das Reden und beschwört unsere guten Absichten im Kampf gegen die bösen Orks. Dank einer ordentlichen Überzeugenprobe verzichtet Greif Bandoran darauf, das Strafgericht des Herrn Praios über uns zu verhängen, ermahnt uns, die Finger von jeglicher Magie zu lassen, und kündigt an, dies in den nächsten Tagen zu überwachen. Konkrete Hilfe gibt es keine, die moralische Unterstützung muss reichen. Elion versucht noch, uns mit seinen Fragen um Kopf und Kragen zu reden. Jäger Ulfried, Tierkrieger Grim und unsere beiden NSC-Elfen versuchen möglichst wenig aufzufallen und wünschen sich, Neunfinger käme vorbei und hätte noch nicht gefrühstückt.

Flatternde Freundinnen, Magierinnenträume und ein Gefangener
Unsere flatternden Freundinnen Kasseira, Bridala und die anderen Harpyien, haben sich bei unseren Kampf- und Kletterabenteuern vornehm zurückgehalten. Um sich nicht die Federn schmutzig zu machen um unsere Position nicht zu verraten, verzichten sie darauf, uns aus der Luft zu unterstützen, kommen bisweilen aber angeflattert, um uns in der Spur zu halten. Kasseira, die das Bündnisband offenbar am besten zu nutzen versteht, steckt uns, dass unsere eigensinnige Mitbündnisträgerin Mari Hatariem sich nun wohl in Gefangenschaft befindet und weist uns die Richtung. Unterdessen verfolgt Elion als der Spielercharakter unter den Bündnisträgern in seinen Träumen größenwahnsinnige Selbstgespräche Maris. Sie glaubt offenbar – trotz ihrer Gefangenschaft? – in nächster Zeit Kolossales bewirken zu können, wenngleich es noch leise innere Zweifel gibt.

Ein letzter Kampf gegen einen weiteren Jäger und seine Orks bringt uns einen Gefangenen und damit noch folgende Erkenntnisse:

  • Aschepelz höchstselbst ist in der Nähe.

  • Er hat rund 30 Orks bei sich.

  • Außerdem hat er eine verrückte Menschenfrau in seiner Gewalt.

  • Aschepelz verstorbener Lehrmeister, ein Halbork (!) namens „der Vagabund“ (kennen wir den nicht aus dem Jahr des Feuers?), mischt aus Tairachs Reich mit.

  • Die Sterne stehen günstig für ein Ritual.

Tags: donnerwacht, dsa, rsp
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