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Graf Hardimund
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Nekomo geht nach Norden

Lobet Praios! Die DSA 5 Quanionsqueste wandelt auf der Spur von Licht und Dunkelheit.

Nekomo hat es ja immer schon gesagt: Das Licht Praios' ist da versteckt, wo es finster und kalt ist – im hohen Norden. Da freut es ihn sehr, dass nach dem glücklichen Ende der Jilaskan-Episode unser Förderer Lumin Ehrwald in Gareth auftaucht und uns nach Gashok schickt. Dort, in der Hochburg der Lowanger Dualisten, wüte seit kurzem ein Schrecken, der selbst die orkischen Besatzer ihre Pelze benässen lässt. Begleitet werde das Phänomen von einer massiven Quanionenblüte, stets ein Zeichen, dass uns der Herr ein Zeichen gegeben will. Außerdem gebe es Hoffnung, dass dort einarmigen Funken des Lichts des Heiligen Quanion versteckt ist.

Und wo wir schon mal auf dem Weg sind, könnten wir gleich (fast) so weit nach Norden gehen, wie man in Aventurien nur gehen kann: Er händigt uns zwei Bernsteinscheiben aus, die denen der ähneln, die uns Vater Jesper in Schwarzwasser gegeben hat. Sie und noch weitere seien unlängst in der Bernsteinbucht gefunden worden. Dort, im Praioskloster von Glyndhaven wissen man sicher mehr. Übrigens habe sich dort einst auch der Heilige Quanion aufgehalten. Habe ich schon gesagt, dass Nekomo es ja immer schon gesagt hat?

Zwei überraschende Geschenke
Nun aber erstmal nach Gashok. Um unsere Reise zu verkomplizieren erleichtern uns sehr zu unserer Überraschung, geben uns die Obrigkeiten zweierlei mit:

  • einen kundigen Führer namens Tassilo Kerastelli, in dem wir den vorgeblichen skeletthändigen Thargunitot-Priester aus Schwarzwasser wiedererkennen, der sich aber nun als Phexgeweihter vorstellt

  • das von Gut und Böse so heiß begehrte Schwert Praioslobs von Selem, worin unser Praiosgeweihter Praiowin eine Intrige wittert, einen Angriff des Feindes zu provozieren, uns loszuwerden und zugleich eine Erklärung zu nachzuliefern, wieso denn die heilige Waffe plötzlich von Belhalhar befleckt sei.


Guter Praios, böser Boron
Die Lowanger Puritanter Dualisten sind eine unorthodoxe, aber nie offiziell als Ketzer verurteilte Sekte, die von einem Praiosgeweihten während der Magierkriege gegründet wurde. Sie verehren Praios als Licht- und Segensbringer und Herrn von Recht und Ordnung und Boron als Fürsten der Finsternis, der die göttlichen Strafen austeilt. Nekomo findet diesen Dualismus ja gar nicht mal unplausibel, nur dass es bei den Utulu keine Priester oder Tempel der Nachtblauen Herrin geben würde.

In Gashok lernen wir den Dunklen Lan kennen, den freundlichen Priester des Fürsten der Finsternis, und seinen Ziehsohn, den Halbork Lichter Lan. Der, für das Gute und Rechte zuständig, weist immerhin den gesunden Fanatismus und Orkhass eines ordentlichen Praiospriesters auf. Beide haben nicht viel Ahnung von den Geheimnissen ihres Glaubens und ihrer Tempel, denn der Dunkle Lan war bei der orkischen Eroberung noch ein Novize und alle anderen Priester wurden damals getötet oder vertrieben.

Der Tod in Gashok
Tassilo entdeckt, dass sein Bekannter (und, wie wir später erfahren, Geweihtenkollege), der Wirt Baltamos vom Gasthaus „Sterntaler“ ermordet wurde. Der Täter ist unbekannt. Für uns heißt das erstmal nur, dass wir uns ein neues Gasthaus suchen müssen. Im Alleingang birgt Tassilo später noch ein phexisches Glitzerdingsartefakt von uns unbekannter Bedeutung. In der Näher unseres Ersatzgasthauses „Der Wilde Mann“ wird am frühen Morgen ein toter Ork aufgefunden. Der Bestienmeister der Orks wurde offenbar von einem bösen Hund oder Wolf zerfleischt.

Das Grauen zwischen Licht und Dunkel
Unser Praiosgeweihter Praiowin überzeugt die beunruhigten Orks, uns eine Besuchsgenehmigung für die seit der Eroberung geschlossenen und nach den jüngsten Vorfällen umso strenger bewachten Tempel zu geben.

Im Tempel des Lichts entdecken wir:

  • das Grab des Sektengründers Durian Gashok

  • darin eine Inschrift, in der sich selbiger geißelt, einem schrecklichen Irrtum aufgesessen zu sein

  • den Hinweis, dass die Priester der Finsternis wüssten, wo das Licht versteckt sei


Im Tempel der Dunkelheit finden wir:

  • viele tote Menschen und Orks von der Tempelschändung und dem anschließenden Schreckensausbruchs bei der Eroberung

  • Spuren eines Menschen oder Orks, der sich unlängst hier zu schaffen gemacht hat

  • ein zerdeppertes Rohalsches Gefäß, in das einst ein mächtiger Dämon gebannt war

  • wir identifizieren ihn als Bal'iriadh, sechsgehörnten Diener Blakarhaz' (der unter anderem die Gestalt eines Hundes anzunehmen pflegt)


Praiowin macht Ärger
Auf dem Rückweg vom Tempel kommen wir zum Schauplatz eines neuen Todesfalls: Lars der Thorwaler soll seine Frau samt ungeborenem Kind zerschnetzelt haben und gibt auch alles zu, geizt aber mit Details und Motiv. Am Tatort finden wir eine Quanione. Praiowin willigt ein, seine Verteidigung vor Gericht zu übernehmen. Die Strategie läuft wohl auf schuldunfähig wegen Bal'iriadh-Besessenheit hinaus. Das macht ihn bei besorgten Bürgern wie dem Ankläger und örtlichen Bordellbesitzer sehr unbeliebt. Um es sich auch endgültig mit den Orks zu verscherzen, kündigt er einen öffentlichen Praiosdienst in der Stadt an.
Tags: dsa, quanionsqueste, rsp
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