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Graf Hardimund
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Die Vögel sind aufgeflogen

Die Casual-Runde unter der Woche bohrt in uralten und ganz neuen Geheimnissen.

Als Lothgar von den Verrätern und Valberon von den Suchern über das Gebirge nachkommen, haben sie sich das vermutlich anders vorgestellt. Statt mal eben ein bisschen bei den besiegten Wolfsmenschen zu plündern und die Dankesbezeugungen der Neandertaler einzusammeln, gilt es nun, geflohenen Verrätern und einem verschwundenen Barden nachzuspüren. Gemeinsam mit dem Langen Lugh vom Silbernen Hügel und Tsasi von den Verlorenen folgen sie der Spur der Steindiebe zum Hexenhügel und bekommen Audienz bei der Neandertalerprophetin Wabrak, der Wissenden.

Meliandre petzt
Dort petzt Meliandre die Verbannte von den Dämmerungssängern gerade, was sie und Yann auf der Lichtung am Rabenbaum und im Hügelgrab beobachtet haben. Tinuviel die Vogelfrau tritt als Kronzeugin auf. Wabrak missbilligt sowohl den Bund der Schmiede vom Silbernen Hügel mit der Rabenhexe als auch die Anrufung des uralten Stiergottes und möchte nicht weiter damit behelligt werden. Diese Probleme sollen bitte westlich des Gebirges gelöst werden oder zumindest dort bleiben. Sie will sich auf die Abwehr des Feindes im Osten konzentrieren, auch wenn sie dazu ihre Neandertaler mit dem „Fluch des Wissens“ belasten muss.

Gwinion schweigt
Nach einem kurzen Besuch im Dorf der Hühnerzüchter, wo die Neandertaler-Renaissance weiter voranschreitet, widmet sich die Gruppe dem Verschwinden Gwinions. Eine unentzifferbare Inschrift und eher belanglose Tierdarstellungen in der Ruine mit dem Altar und dem Sarkophag geben keine verwertbaren Hinweise. Aufschlussreicher sind da schon die Spuren am Altar: Dort hat jemand – vermutlich Gwinion? - gekniet und mit einem Mantel den Staub aufgewirbelt. Als alles andere nicht weiterhilft, wird schließlich die Platte vom Sarkophag geschoben und zum Vorschein kommt ein menschliches Skelett mit Vogelkrallen anstelle von Füßen. Und zu eben diesen Füßen liegt säuberlich aufgestapelt Gwinions Kleidung und seine Flöte.

Draußen sucht der Lange Lugh nach Spuren und findet Gwinion bewusstlos an einer weiteren Ruine im Wald. Er ist mit einem Umhang aus Rabenfedern bekleidet und sehr bleich, so als leide er an Blutarmut. Lugh versteckt den Mantel und bringt den immer noch schweigenden Barden zurück zur Gruppe.

Lothar hat eine Vision und die Gruppe Redebedarf
Am Altar in der Ruine überkommt Lothgar derweil eine Vision: Er findet sich in einem riesigen Raum wieder, der geformt ist wie ein Ei. Er hört Rabenkrächzen und Vogelgezwitscher und sieht zu seiner Rechten und Linken mehrere Raben und andere Vögel. Das ist nun, genau wie die anderen Funde, eher verwirrend als erhellend und wird sicher weiteren Nachforschungen nach sich ziehen. Außerdem stellt sich die Frage, ob man sich weiter für die Expansionspläne der Neandertaler einspannen lassen will. Herzog Ugor hat ein Auge auf eine Eisenmine der Wolfsleute geworfen.

Vor allem aber ist zu klären, wie die anderen Sippen zum Pakt der Schmiede vom Silbernen Hügel mit der Rabenhexe stehen: Sind Frauen-zu-Vogel-Verwandlungen und Menschenopfer eine innere Angelegenheit? Ist der Pakt ein Sicherheitsrisiko für Erste Landung? Das Verschweigen ein Vertrauensbruch? Und was hält wohl Avél von der Sache? Da besteht wohl einiges an Redebedarf im Rat.
Tags: dnd, erste landung, godbound, rsp
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