Graf Hardimund (grafhardimund) wrote,
Graf Hardimund
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Nekomo hat schon lange nicht mehr geschrieben (3)

Lobet Praios! Der Rückstand des Blogs hinter den gespielten Ereignissen ist aufgeholt: Die DSA 5 Quanionsqueste kehrt zurück nach Beilunk und erforscht die dunklen Ecken der Sonnenstadt.

Nun gut, wenn Praios es so will, verlassen wir das Grenzland zwischen Gut und Böse, überlassen Schwarzwasser seinem Schicksal und lassen die mysteriöse Mumie unausgewickelt. Neben der Rettung von Vater Jesper motiviert uns auch einer der Briefe des Schwarzen Ritters, den Magier Devon inzwischen entschlüsseln konnte.

Demnach hat ein gewisser B.M. ein Angebot angenommen. B.M. - das klingt nach Belharion Menning, dem Kommandanten der Bluttempler, und das deutet daraufhin, dass seine Jungs in Schwarzwasser nicht nur aus Zufall eine Reisegemeinschaft mit dem Schwarzen Ritter gebildet haben. Da ist also etwas größeres im Busch, und davon sollten die Oberen in Beilunk Kenntnis erhalten.

Reiter im Nebel
Bevor sich der Wesir von Schwarzwasserr wieder dem vernünftigen Kompromiss zwischen den Extrempositionen widmet, schickt er uns noch einen Führer mit, der uns ohne Umweg über Warunk direkt in die Sonnenmark bringen soll. Im tiefen Nebel des Niemandslands stoßen wir auf einen Trupp angeschlagener Söldner. Nach vorsichtigem Abtasten entschließen sich die Schurken zur Flucht und wollen noch einen verletzten Kameraden, den sie zurücklassen müssen, per Pferdetritt für immer zum Schweigen bringen. Magier Devon rettet ihn per Balsam von der Schwelle des Todes.

Noch bevor wir seine Dankbarkeit ausnutzen und ihn zum Reden bringen können, nahen weitere Reiter durch den Nebel. Es sind Sonnenlegionäre, ein ganzer Haufen, angeführt von Praiowin von Orkenfeld, dem Sonnenmarschall und Vorgesetzten Ritter Praiofolds persönlich. Sie wollen ebenfalls eilig nach Beilunk, um die Nachricht von einem bevorstehenden Angriff Helme Haffax' auf Jilaskan zu übermitteln und selbst zur Rettung der Insel südlich von Maraskan aufzubrechen. Außerdem verfolgen sie die im Dienste der Bluttempler stehenden Söldner, die wohl Teil dieses Plans sind.

Der gerettete Söldner erweist sich als verstockt, zumal im Angesicht der Sonnenritter. Dennoch wird er zum Reden gebracht und eröffnet uns, dass er und seine Kameraden in Beilunk die Kneipe „Zum Neunauge“ aufsuchen und dort nach „Ogerkreuz“ fragen sollen. Wir folgern messerscharf: Das Orgerkreuz ist eine Konstellation am aventurischen Sternenhimmel. Es ist aber auch ein geheimes Kennwort, das Schurken in einer Hafenkneipe in Beilunk sagen, wenn sie einen noch schlimmeren Schurken treffen wollen. Wir verfolgen die Spur der geflohenen Söldner, aber als diese zurück nach Osten abbiegt, entscheidet der Ordensmarschall, dass der Ritt nach Beilunk wichtiger ist.

Die dunklen Ecken der Sonnenstadt
Ein Beilunk versammeln sich Fürst-Illuminierte, der Sonnenmarschall, unser Praiowin von Ehrenstein sowie die Geheime Inquisitionsrätin der Sonnenmark und Gräfin von Eslamsgrund, Solaria Praiosstolz von Ehrenstein zu Eslamsgrund, zum Rat. Schnell beschlossen ist, dass die Sonnenlegion nach Jilaskan übersetzen soll und dass gewisse Sucher nach dem Heiligen Licht mitkommen sollen. Weit kontroverser geführt wird die Diskussion, ob man die Ogerkreuz-Verschwörung statt durch eine Razzia im „Neunauge“ nicht gründlicher und ergiebiger durch einen unfrommen Spitzeleinsatz ausheben solle. Immerhin könnte ja irgendeine Teufelei Dämonelei geplant sein, die den Aufbruch der Sonnenlegion hintertreiben könnte.

Devon und Nekomo haben so etwas schon geahnt und haben sich im allgemeinen Durcheinander der Ankunft in der Burg abgeseilt, allerdings eben wegen dieses Durcheinanders getrennt voneinander. Nekomos Verschwörer-Auftritt scheint glaubwürdiger zu sein, und so bekommt er im Hinterzimmer des „Neunauges“ Audienz bei einer mit einer Kapuze verhüllten Frau, der er weis macht, er könne sie zu einer wichtigen Botschaft führen, die die Söldner außerhalb der Stadt versteckt hätten. Leider möchte die Kapuzenfrau nicht selbst mitkommen, schickt aber einen Vertrauten. Devon kann sich das ganze nur aus der Ferne anschauen, aber immerhin eine neugierige Stadtgardistin (hinter der möglicherweise mehr steckt) daran hindern, die Operation zu stören. Nekomo führt den Ogerkreuz-Schergen in eine dunkle Ecke und fixiert ihn mit einem Speer im Fuß.

Mitte September geht's weiter. Dann werden wir sehen, ob der Scherge etwas über die geplanten Schurkereien zu sagen hat oder uns zu jemandem führen kann, der etwas weiß. Tja, und dann geht es nach Jilaskan, was auch immer wir auf der Insel zu suchen haben, auf der die Nachkommen der verbannten Priesterkaiser ein frommes und kontemplatives Leben führen. Vielleicht weiß da ja jemand mehr über das Heilige Licht.
Tags: dsa, quanionsqueste, rsp
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