Graf Hardimund (grafhardimund) wrote,
Graf Hardimund
grafhardimund

Nekomo hat schon lange nicht mehr geschrieben (2)

Lobet Praios! Es geht weiter im Bericht von der Schwarze-Lande-Episode der DSA 5 Quanionsqueste, mit einem schwarzen Ritter, einem heiligen Zweikampf, Dämonen, verschlüsselten Botschaften und einer Enttäuschung.

Nun sind wir also in Schwarzwasser, aber wo steckt Vater Jesper? Die Einwohner (mit Sympathien für die zwölfgöttliche Seite, aber sehr zurückhaltend) wissen nichts oder wollen uns nichts sagen. Eine Suche auf gut Glück in der Umgebung würde wohl mehr Ghule, Untote und Abscheulichkeiten aufstöbern als Praios-Eremiten. Bleibt also die Schwarzfeste, eine vom Ort über eine Brücke erreichbare Wasserburg. Dort „herrscht“ nach Auskunft des Wirts nun Kunibert von Schwarzwasser, der zwölfjährige Sohn des verstorbenen Barons, beraten vom (bösen?) „Wesir“ Ontho Treuwart. Sollten wir da mal anklopfen?

Bös und bös gesellt sich gern
Machen wir, aber auf eine etwas kompliziertere und immerhin größtenteils praiosgefällige Weise. Zunächst einmal schickt Magier Devon einen Luftelementar zum Kundschaften. Der liefert Beschreibungen von Herrn und Wesir, berichtet von einem Keller voller Untoter und von einem Raum, der sich gegen eine magische Erkundung wehrt. Bei einem Kundschaftergang in der nahen Umgebung bemerkt Nekomo, dass sich mehrere Reiter nähern und schlägt Alarm. Von unserem Gasthauszimmer mit Blick auf Marktplatz und Burg beobachten wir die Ankunft eines der berüchtigten Schwarzen Ritters, gefolgt von drei Bluttemplern. Ohne sich groß aufzuhalten, reiten sie zur Burg. Dass sich ein Blakarhaz-Paktierer und Belhalhar-Ordensleute, die sich eigentlich spinnefeinde sind, in herzlicher Eintracht zur Burg reiten, erscheint uns ebenso beunruhigend, wie dass sie dort anstandslos eingelassen werden.

Dennoch setzten wir unseren Plan fort. Sobald es dunkel ist, suchen Ritter Praiofold und Nekomo erst einmal das Quartier des Wanderdämomologen vom Markt auf, um ihr Mütchen zu kühlen damit der uns am nächsten Tag nicht in den Rücken fallen kann. Der Galgenvogel hat sowas aber wohl kommen sehen und ist ausgeflogen. Wir finden noch einige Habseligkeiten, darunter einer Skeletthand-Prothese, die wohl eine bekannte Nebenwirkung eines Pakts mit Targunitoth simulieren soll. Nur ein Hochstapler?

Farbe bekennen
Am nächsten Tag lassen unsere Praioten die Tarnmäntel fallen und bereiten einen Gottesdienst für die Mittagsstunde auf dem Marktplatz vor. Damit, so hatten wir beschlossen, sollen junger Herr und Wesir aus der Burg gelockt und dazu gebracht werden, Farbe zu bekennen. So geschieht es dann auch, aber Farbe bekennt erst einmal Raul Kuniswart von Eichstein, der Schwarze Ritter. Der fast faire Zweikampf zwischen ihm und unserem Sonnenritter involviert auch den Rest der Gruppe, die Bluttempler und einen unerkannt bleibenden Heckenschützen, der dem Schwarzen Ritter mit einem Wurfdolch in den Rücken fällt. War es der falsche Targunitoth-Priester?

Schließlich ist der Schwarze Ritter tot, allerdings nicht ohne uns noch ein Problem hinterlassen zu haben: Aus einem schwarzen Loch am Himmel schieben sich dämonische Tentakelarme. Das ist nun die Art von Gottesdienst in der Praiowin noch mehr brillieren kann als mit einer Predigt. Noch ehe der Dämon das Portal ganz auftentakelt hat, hat er den Dämon mit seinem Bannstrahl gut durchgebraten. Da kann der alte, blinde Mann, der sich mittlerweile hinzugesellt hat, nur Beifall klatschen und noch ein paar Karmapunkte spenden.

Das Ergebnis unserer Bemühungen
Wir haben Vater Jesper gefunden. Der Baron hatte ihn auf der Burg versteckt, in dem (durch ihn selbst?) vor magischem Wirken geschützten Raum. Dass wir das Heilige Licht Praios' suchen, findet er sehr löblich. Aber auf die Schnelle sagen, wo wir damit anfangen sollen, kann er uns auch nicht. Aber wir könnten ihn doch vielleicht nach Beilunk bringen, damit seine (und unsere) Anwesenheit nicht weiter zur Gefahr für die armen Leute von Schwarzwasser wird, die sich lieber wie gewohnt zwischen Gut und Böse durchlavieren wollen.

Immerhin zieht er ein Bernsteinartefakt mit unbekannten Schriftzeichen aus der Tasche, das uns vielleicht eines Tages weiterhelfen könnte. Wie, weiß er nicht. Wir wissen es auch nicht. Die Schrift ist uns gänzlich unbekannt und entzieht sich auch magischen Übersetzungsversuchen. Bessere Aussichten haben wir bei zwei Schreiben, die der Schwarze Ritter mitführte.
Tags: dsa, quanionsqueste, rsp
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