Graf Hardimund (grafhardimund) wrote,
Graf Hardimund
grafhardimund

Nekomo hat schon lange nicht mehr geschrieben (1)

Dabei ist doch einiges passiert bei der DSA 5 Quanionsqueste: Drei Spieltage lang sind wir durch Schwarztobrien gerannt, damit das Abenteuer nun endlich auf Jilaskan beginnen kann. Immerhin ist währenddessen einiges Dunkle ans Licht des Herrn gekommen. Lobet Praios!

Wir erinnern uns: In Elenvina sind Lichtbringer Praiowin, Ritter Praiofold, Adeptus Devon und Zungenverkünder Nekomo vom Meister losgeschickt worden voll Gottvertrauen aufgebrochen, um Vater Jesper zu suchen. Der sei ein Experte in Sachen Lichtsuche und könne uns sicher helfen, den rechten Weg zu finden. Leider liegt sein letzter bekannter Aufenthaltsort in den Schwarzen Landen, sodass es sich wohl eher um eine Rettungsmission als eine Studienreise handeln würde. Unterwegs taten die vier Sucher das eine oder andere fromme Werk an zweifelnden und verirrten Menschen und an einem Gong.

Seine Gnaden, seine Freunde, seine Feinde
Und dann also die Schwarzen Lande: Die Einreise erfolgt über die Sonnenmark. In der Hafenstadt Beilunk (Nekomo ist nicht glücklich über die Schiffsreise dorthin) sucht unser Geweihter Praiowin Audienz bei der Fürst-Illuminierten. Gwidûhenna von Faldahon, die Herrin des militanten Gottesstaates an der Front zum Reich des Bösen, geruht zu empfangen und es fällt auf, dass …

  1. Praiowin sich mit „von Ehrenstein“ vorstellt und damit einen ähnlich großen Schwanz Namen wie unser Ritter Praifold vom Großen Fluss vorweisen kann

  2. Se. Gnaden nicht nur seinen Begleitern manchmal etwas unleidlich vorkommt, sondern auch in der Kirche und unter deren weltlichen Helfern hier an der Front einen zweifelhaften Ruf hat (insbesondere hasst ihn der Baron von Hohenlauchwart, Mirshan von Streitzig, jüngeres Haus)

  3. er gleichwohl ein Kenner der Schwarzen Lande ist und auch gleich einen zwielichtigen, aber nützlichen Händler ausfindig macht, der uns eine sichere Reise nach Warunk verschafft.

Magier Devon, der in Beilunk an Ausgrenzung und arcanum interdictum leidet, stellt derweil im Hesindetempel Nachforschungen über unser Ziel an. Im jüngst durch Heldeneinsatz und göttliches Wirken (Rondras "Posaunen von Perricum") befreiten Warunk gibt es weitere Informationen. Schwarzwasser steht demnach, zumindest nominell, unter der Herrschaft eines Barons, der sich in den letzten Jahren mit den verschiedenen Heptarchen und Heptarchen-Diadochen arrangieren musste. Nach den jüngsten Ereignissen ist es weder befreit noch von einem der Mitglieder des aus Warunk vertriebenen Nekromantenrats eingesackt worden. Stattdessen gehört es wohl neuerdings zum Einflussgebiet der "Denkerin", einer mysteriösen Alhani-Mumie, deren Fähigkeiten und Absichten man nicht kennt. Aber auch Helme Haffax' mendenisches Reich ist nicht weit.

Praioten under cover
Angesichts dieser gleichermaßen beunruhigenden wie vagen Nachrichten entschließt sich Praiowin zu einem Vorgehen, das wohl in direktem Zusammenhang mit den Enthüllungen Nr. 2 und 3. steht: Er ordnet wider alle Gebote des Herrn an, dass er und Praiofold Robe und Rüstung unter Mänteln verhüllen. (Der Spieler des Ritters ist an diesem Tag nicht dabei, sodass der Spielleiter entscheidet, dass es von dieser Seite zwar Protest, aber keine Obstruktion gibt.) Auch Devon und Nekomo verbergen ihre Quanionen und alles, was sie mit der guten Seite in Verbindung bringen würde.

Tarnung hin oder her: Als wir schließlich in dem kleinen Ort Schwarzwasser einreiten und Quartier im Gasthaus nehmen, muss das auf potentielle Freunde, Feinde und Neutrale so unauffällig und harmlos wirken, wie die Ankunft von Clint Eastwood in einer mexikanischen Kleinstadt. Eltern holen ihre Kinder von der Straße, der Wirt buckelt und zittert, der Targunitoth-Wanderpriester unterbricht den Dämonendienst für ein Blickduell und ein Unbekannter steckt Nekomo eine Warnung zu: „Hütet euch vor dem Schwarzen Ritter“.
Tags: dsa, quanionsqueste, rsp
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