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Graf Hardimund
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Nekomo isst eine Wurst auf dem Pilgerfest (während Praiowin den Streit um Praios' Gong entscheidet)

Lobet Praios! Die DSA 5 Quanionsqueste findet ein First-World-Problem am Wegesrand und löst es aus Versehen.

Wurde der Gong des Heiligen Owilmar zu Hallklee jemals profan geklöppelt oder war er immer schon mirakulös mit seinem Gegenstück in Gareth verknüpft? Und was soll man dagegen tun, dass die wundersame Verbindung seit der Zerstörung der Stadt des Lichts unterbrochen ist: glauben und abwarten oder mal kräftig gegenbummsen? Auf dieses gewichtige Problem in einem kleinen Städtchen in Garetien stießen uns diesmal die Quanionen am Wegesrand.

Oké, es geht immerhin um ein berühmtes Artefakt der Praioskirche, das nun außer Funktion ist, und um das wirtschaftliche Wohlergehen eines Pilgerorts, der nun auf dem absteigenden Ast ist. Aber ein paar dutzend Meilen weiter im Osten wüten immer noch Dämonen, krauchen Untote und das Licht des Heiligen Quanion ist immer noch nicht wiedergefunden.

Die dem verschnarchten Novizen Bosper gestohlene Botentasche, die wir wiedergefunden haben, enthält eine Zeichnung aus dem Archiv der Stadt des Lichts, die auch nicht geeignet ist, den schon lange schwelenden Streit zwischen der traditionalistischen Tempelvorsteherin und einem ehrgeizigen Braniborer zu entscheiden. Was können wir da tun? Immerhin hängt im Tempel des Heiligen Odilmar nicht nur besagtes Artefakt, sondern auch Inschriften, die nicht nur auf den Gong, sondern auch auf das Licht des Herrn Bezug nehmen.

Wir versuchen es erst einmal mit guten Ratschlägen, wobei der Geweihte Praiowin die andächtige Erinnerung an das Wunder von einst einer rein physischen Nutzung vorzieht, während Ritter Praiofold, Magier Devon und Utulu Nekomo für einen Versuch offen sind: besser ein profaner Gong als gar kein Gong und wer weiß, ob man mit einem kräftig-frommen Schlag nicht auch das eingerostete Wunder wieder flottmachen kann.

Wir würden es dabei belassen und auf unserer Queste weiter nach Osten reisen, wenn nicht just in zwei Tagen das nächste Pilgerfest anlässlich 400 Jahren Anerkennung als Wallfahrtsort und die Priesterweihe Bospers anstehen. Also bleiben wir noch und stochern oberflächlich in der Geschichte von Stadt und Gong herum. Dabei verdichten sich Hinweise, dass der pro-klöppelistische Braniborer der Schurke ist, der den Boten Bosper temporär bestohlen und schon einmal vorab in die Zeichnung aus Gareth geschaut hat (nicht das es ihm viel genützt hätte).

Praiot Praiowin, der nun doch ins Pro-Klöppel-Lager umgeschwenkt ist, geht mit dem Braniborer eine Bosparanie suchen, um Holz für einen neuen Gongklöppel zu beschaffen. Nun sind diese Praios gefälligen Bäume in dieser Gegend mittlerweile selten geworden, weil sie überall für den Wiederaufbau der Stadt des Lichts gefällt wissen. Sein Geweihtenkollege weiß von einer aussichtsreichen Stelle, die sich allerdings an einem gemiedenen Ort befindet.

Praiowin schlägt die Warnung in den Wind und lässt sich zu dem unheimlichen Grabhügel mit der einsamen Bosparanie und dem unlängst aufgeworfenen Krater führen. Er wäre vielleicht vorsichtiger, hätte ihm Magier Devon von seinem Alptraum letzte Nacht von just so einem Ort erzählt. Während Devon, Praiofold und Nekomo schon mal den Bratwurststand auf dem Pilgerfest testen, kämpfen sich Praiowin und sein Begleiter mit Großem und Kleinem Bannstrahl durch ein Pandämonium-Feld und bergen einen Klöppel aus einem von einem Splitter der Fliegenden Festung aufgewühlten Orkgrab.

Angeschlagen, aber glücklich zurückgekehrt, besteht nun kein Zweifel mehr: Der Gong wurde einst geschlagen und soll wieder geschlagen werden. Spätere Nachforschungen ergeben, dass das Wunder auf den Orkensturm vor gut 400 Jahren zurückgeht, als der letzte am Gong ausharrende Geweihte von den Orks erschlagen wurde und seitdem Praios per Synchronisation mit Gareth dafür sorgte, dass weiter gegongt wurde. Eigentlich sollte der Braniborer sich freuen, denn er hat ja Recht behalten, aber Praiowin erteilt ihm eine Lektion in Demut, indem er statt seiner den frisch geweihten Bosper den ersten Schlag vornehmen lässt.

Solche kirchenpolitischen Feinheiten sind den anderen Helden ziemlich egal. Wichtiger ist es, dass nach dem Gongschag der ganze Tempel erzittert, der Putz von der Wand fällt und eine neue Inschrift und ein Haufen goldener Medaillen mit Quanionen und frommen Sprüchen zum Vorschein kommen. Es hat sich also doch noch gelohnt für die Lichtsucher.
Tags: dsa, quanionsqueste, rsp
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