Graf Hardimund (grafhardimund) wrote,
Graf Hardimund
grafhardimund

Nekomo sucht das Licht

Lobet Praios! Die DSA 5 Quanionsqueste beginnt: Ein Utulu geht auf die Suche nach dem Ewigen Licht und findet drei seltsame Gefährten.

Im Jahr des Feuers gingen in Gareth bekanntermaßen die Lichter aus, darunter auch das Ewige Licht des Herrn Praios in der Stadt des, nunja, der Stadt des Lichts, was der größte und wichtigste und heiligstes Tempel des Gottes von Sonne, Herrschaft, Recht und Gerechtigkeit ist. In der Prophezeiung der hundert Zungen wurde den Gläubigen aufgetragen, die Quelle dieser heiligen Flamme zu suchen, wie es Jahrhunderte zuvor bereits der heilige Quanion getan hatte. Diese Suche, zu der sich viele Geweihte, aber auch Laien berufen fühlen, erwies sich in den folgenden Jahren als lang, schwierig und bislang ergebnislos (wo wäre da sonst das Abenteuer?). Genannt wird sie (wer mag es raten?) Quanionsqueste.

Eine der hundert Zungen, durch die der Herr Praios sprach, gehört Nekomo, einem Utulu-Stammeskrieger von der Zimtinsel Ulikkani. Weder die Schamanen seines Stammes noch der Sonnensohn, der vom Gott Obaran eingesetzte Oberherrscher der Inseln, wussten etwas mit diesen seltsamen Worten anzufangen. Und so vergingen einige Jahre, bis ihn ein Seefahrer aus dem Horasreich auf den rechten Weg brachte. Nekomo verstand, dass Praios ein anderer Name für den Sonnengott der Utulus ist (eine mögliche andere Deutung hat ihm noch niemand verraten), und damit war der erste Schritt auf der Reise zum Licht auch schon getan.

Im Land der Blasshäute traf Nekomo den Praiosgeweihten Lumin Ehrwald. Dieser wunderte sich sehr, verhalf dem schwarzen Mann aus dem Süden aber zu einer Pilgeraudienz beim Boten des Lichts und zur offiziellen Anerkennung als Lichtsucher. In Elenvina brachte er ihn mit drei weiteren Lichtsuchern zusammen:

  • Lichtbringer Praiowin ist ein schon angegrauter Geweihter des Sonnengotts, vom Krieg gegen Borbarad unds eine Heptarchen am Gemüt versehrt. Er sucht das Licht (so erfährt Nekomo später), weil seine Kirchenoberen es ihm befohlen haben.

  • Praiofold vom Großen Fluss ist ein Ritter der Sonnenlegion, vom Krieg gegen Borbarad und seine Heptarchen im Gesicht versehrt. Er hat sich vom Dienst in der Elitetruppe beurlauben lassen, um sich der Lichtsuche zu widmen.

  • Devon Bodiak, Schüler des Hesindius Lichtblick, ist ein kleiner, blasser Weißmagier. Warum er das Licht sucht, weiß Nekomo nicht. Aber da „weiß“, insbesondere was Magie betrifft, bei den Utulu negativ besetzt ist, misstraut er ihm eh.

Aber was ist nun eigentlich dieses Licht, nach dem alle suchen? Und wie ist es zu finden? Steht da am Ende eine Lampe rum, die man mitnehmen kann? Oder kann man eine Fackel dran anzünden? Ist es eher ein innerer Zustand eines einzelnen Lichtsuchers, der Kirche oder der ganzen Menschheit? Das herauszufinden, scheint selbst Teil der Quanionsqueste zu sein, eine Metalichtsuche sozusagen, von der Nekomo berichten wird.

(Ja, und über den Ausgang der zweiten Staffel der Andergast-Runde schreibe ich auch noch. Versprochen. Bei Praios.)
Tags: dsa, quanionsqueste, rsp
Subscribe

Posts from This Journal “quanionsqueste” Tag

Comments for this post were disabled by the author