Graf Hardimund (grafhardimund) wrote,
Graf Hardimund
grafhardimund

Zurück in Uthura

Die DSA 5 Uthuria-Expedition ist zurück an nicht mehr ganz so fremden Gestaden und kämpft sich durch die Grüne Hölle – und zwar durch alle drei Bände.

Rund ein Jahr hatten wir Pause gemacht nach dem Überfahrt-Abenteuer "An fremden Gestaden", und in Aventurien sind inzwischen eineinhalb Jahre vergangen. Irdisch bedeutet das, dass inzwischen einige Erweiterungsregeln herausgekommen sind und sich damit einige neue Möglichkeiten für unsere Charaktere auftun. Aventurisch wirft es die Frage auf: Was haben unsere Charaktere in der Zwischenzeit gemacht?

Der Kapitän hat seine Schuldigkeit getan, der Moha kann kommen
Der Spieler von Kapitän Maridaki fand schon vor einem Jahr seinen auf Seefahrtkompetenzen geskillten Charakter ziemlich verschenkt. Während der Überfahrt waren seine Fähigkeiten mangels Herausforderungen in Sturm oder Seeschlacht kaum gefragt und der ereignisreichere Teil spielte eh an Land. Da sich diese Rahmenbedingungen nun fortsetzen sollen, schickt er Maridaki in die Rente und tritt er mit einem dschungel- und flötenspiel-kundigen Moha namens Taya-Ko an. Diesen trieb eine uns noch unbekannte Bestimmung übers Südmeer – und ein Schiffbruch auf halbem Weg in die Arme von Bruder Bernardo.

Der frustrierte Metropolit
Praiot Bernardo, zwischen Ucuran-Pyramiden und Aurikaner-Mumien zum entrückten Mystiker gewordener Ex-Jurist, hat die nächste Volte hingelegt und kehrt als verbitterter realistischer Kirchenpolitiker zurück nach Uthuria. Der Bote des Lichts hat ihn immerhin zum Metropoliten von ganz Uthuria ernannt – und sich dann wichtigeren Angelegenheiten zugewandt. Also besteht Bernardos Kirchenprovinz derzeit nur aus zwei untergebenen Geweihten und zwei Sonnenlegionären sowie den Plänen für einen Tempel, für die er Stoerrebrandt in Phosphoria oder die Al'Anfaner von Porto Velvenia zu gewinnen versucht.

Wo ist der Schmachthaken?
Söldnerführer und Skalde Inger Swansson hat in Aventurien einige Angelegenheiten seiner weit verzweigten Familie geregelt und kehrt nun mit seinem Sohn Swafne nach Uturia zurück, um die Suche nach dem Magier Kelvar Ilmensen, auch genannt „Schmachthaken“, wiederaufzunehmen, einem alten Mitabenteurer aus der legendären Phileasson-Expedition – und einstiger (DSA 3)-Charakter des Bernardo-Spielers. Da dieser auf Grundlage des inzwischen erschienenen DSA-5-Magiebandes Kelvar neu erstellt hat, dürfte die Suche demnächst Erfolg haben und Bernardo ebenfalls zum NSC werden.

Das Grauen, das Grauen?
„Ob er inzwischen verrückt geworden ist?“, fragte Inger, als er erfuhr, dass Guiliamo als Einziger der Gruppe die ganze Zeit in Uthuria geblieben war. Der Hesindegeweihte hatte sich zunächst um den Aufbau einer Schule für die Häuptlingskinder der umliegenden Stämme gekümmert und war dann im von den Eingeborenen aus gutem Grund gemiedenen Dryadental verschwunden. Dort hatte er mit weiteren gestrandeten Aventuriern und Uthuriern eine Künstlerkolonie gegründet, die sich an verschiedenen Drogen und dem magischen Einfluss der Dryade berauschte und nach dem Vorbild der 12.000 Götter-Statuen ein Monument der Zwölfgötter errichtete.

Ohne viel Vertun wurde Guiliamo von den anderen aus seinem verqueren Dschungelparadies verschleppt. Schließlich warten neuen Aufgaben. Und offenbar weitere „Herz der Finsternis“-Zitate.
Tags: dsa, uthuria
Subscribe

Posts from This Journal “uthuria” Tag

  • Ökumenisches Nachspiel in Porto Velvenya

    Die DSA 5 Uhturia-Runde hat die Kampagne „Grüne Hölle Uthuria“ siegreich abgeschlossen - obwohl der wankelmütige Moha…

  • Tipokatal – Itokal 0:0

    Die DSA 5 Uthuria-Expedition schaut im Halbfinale von „Der Gott der Xoartal“ dem Entscheidungskampf zweier Unsympathen zu und erledigt…

  • Spartacus verpennt

    Die DSA 5 Uthuria-Expedition verpatzt den großen Sklavenaufstand, verweigert sich dem großen Tabletop und steuert dennoch unweigerlich,…

Comments for this post were disabled by the author